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Video in B2B Marketing – eine sehr gute Idee

Viele B2B Marketers sind felsenfest von der Wirkungskraft des Mediums Video überzeugt. Andere hingegen versuchen sich immer noch mit Händen und Füßen dagegen zu wehren. (Videos in B2B Marketing können angeblich nicht die komplexen Geschichten der B2B Welt wahrheitsgetreu erzählen.)

 

Doch egal auf welche Seite der Medaille man schaut, man kann nicht leugnen, dass das Medium Video immer mehr an Zuschauern gewinnt – und das auch im B2B Marketing.

 

Es spricht eigentlich viel dafür, Videos als festen Bestandteil in das B2B Content Marketing Programm mit aufzunehmen. Hier sind einige (ziemlich überzeugende) Motivationsgründe:

Eine fesselnde Geschichte – und vielleicht hast du die Chance, sie von Anfang bis Ende zu erzählen. Bei all den Informationen, die wir tagein tagaus aufnehmen, lehnen wir uns immer öfters zurück und schauen uns lieber einen Kurzfilm an.

Frischer Wind im Content Marketing Mix. Gut als Teaser oder Follow-up Aktion zu textlastigen Inhalten.

Vielleicht sogar ein kleiner Wirbelwind. Video wird gerne und schnell in den sozialen Netzwerken geteilt. Eine gute Initiative um Traffic zu deiner Webseite zu gewinnen. (Und zum datensammelnden eBook).

Der verlässliche Nebeneffekt. Auch die Suchmaschinen werden zu Fans, da sie den Gebrauch verschiedener Medien lieben und belohnen dich somit mit besseren Rankings.

Eine leichte Kost. Man hat angeblich 7 Sekunden Zeit Eindruck zu schinden, wobei jede Minute tausende von neuen Inhalten produziert werden. Wenn man im Aufmerksamtkeitskampf nun sein Haus auf eine zweiseitige Broschüre oder ein zweiminütiges Video setzen müsste, welche Option würdest du wählen?

Der überzeugende erste Eindruck. Es zählt nicht nur das, was du sagst, sondern auch, wie du’s sagst. Mit der Art und Weise auf die du dein Video gestaltest, gibst du viel von dir selbst preis – bist du lustig, ernst, kreativ oder eher akademisch? Ein Video gibt den Zuschauern eine Idee davon, wer du eigentlich bist.

Das Chamäleon unter den Medien. Video ist eines der wenigen Medien, dessen Produktion in alle Richtungen gehen und fast jedes Ziel verwirklichen kann – the sky is the limit.

Der unsichtbare Sales Pitch. Fast all unsere Kunden erzählen uns, dass ihnen ihr Video bei Sales Pitches oder bei Events im Verkaufsprozess geholfen hat. Und Sales Leute sind wirklich nicht leicht zu überzeugen. 

Der Schein trügt. Oft wird behauptet, dass es wahnsinnig teuer ist ein Video zu produzieren. Kann es, muss es aber nicht. Die Qualität der Aufnahme ist nicht das entscheidendste, sondern der Inhalt.

Purer Marketing-Egoismus. Ein Video-Projekt macht einfach Spaß – von der Skript-Entwicklung übers Storyboard Design bis hin zur Produktion. Ein Stück Freiraum für ein wenig Kreativität.

Bei all den Vorteilen ist wohl der größte Nachteil, dass man mit Videos leider nur schlecht keine Daten sammeln kann. Auch der Erfolg einer Videokampagne ist nur schwer zu messen. Doch das soll uns nicht aufhalten.

 

Wann macht Video Sinn?

– Als Hallo, um dein Unternehmen kurz vorzustellen.
– Bei Produkteinführungen. Von Intros bis hin zu Demos oder Tutorien.
– Um eine bahnbrechende Idee vorzustellen. Um deine Meinung zu äußern. Kurzum: als Thought Leadership.
– Als Awareness-Kampagne um Traffic auf deine Webseite zu generieren.
– Um Projekte vorzustellen – mit Kundeninterviews und allem Pipapo.
– Um Beziehungen aufzubauen – zum Beispiel wie Cisco mit Bloggern.

 

Und hier sind einige Beispiele an Videoformaten und – stilen, die wir mögen

(teilweise weil wir an dem einen oder anderen Projekt mitgearbeitet haben):

Das Interview. Einzel- oder Gruppeninterviews mit Kunden, Meinungsführern und all denen, die du gerne interviewen würdest. Gut um deine Autorität, Wissen oder Interesse zu demonstrieren.

Beispiel: Unser Interview mit John Watton in der B2B Masters Serie oder Stan’s Interview für Funnel oder Econsultancy’s Google+ Hangout. 

 

Die Präsentation. Whiteboard-Sessions, Webinars oder Demonstrationen. Alternativ auch eine Powerpoint mit Kommentierung. Suche den besten und artikuliertesten Presenter, den du im Unternehmen finden kannst und lass ihn eine informelle Presentation über ein relevantes Thema oder ein Produkt geben. Hier kommt es wirklich auf den Presenter an.

Beispiel: Die App-DNA Whiteboard Session von Citrix  oder Marketo’s mit Jon Miller oder die hier von i2O.

 

Live Action. Gefilmt heißt nicht zwangsläufig gleich sterile Industrietouren und langweilige Unternehmensführungen. Kampagnenvideos, Live steams von Events, aber auch Office Tours können spannend gestaltet werden.

Beispiel: Netsuite à la LoveActually. Salesforce.com’s Dreamforce Live Stream (natürlich nicht gerade live) oder Blendtec’s Will it Blend Serie.

 

Auf statischen Fotos basierend. Aussagende Fotos mit einigen visuellen Effekten und Begleitkommentar.

Beispiel: EAN’s intro Video.

 

Die Dokumentation oder Reportage. Die objektive Erzählung eines Themas oder Problems. Gut geeignet für Problembeschreibungen oder um Aufmerksamkeit auf ein weit gefasstes Thema zu lenken.

Beispiel: VNL über Handynutzer im ruralen Indien.

VNL | Meet the next billion mobile users from VNL on Vimeo.

 

“Kinetic Type”. Hier sind die Worte König. Man benutzt zwar visuelle Effekte und leichte Animationen um den Text zu unterstützen. Doch der Text bleibt immer im Vordergrund.

Beispiel: Die Intro zu VirtualWorks’ oder Shipserv’s Angeboten.

 

Animationen. Sage nicht nur das du anders bist – zeige es. Bei Animationen stehen visuell wirklich fast alle Türen offen – Go wild!

Beispiel: Shipserv’s fantastisches Lego-video oder Hyperion’s ‘Monty Python” Kollage-Video.

 

Nun zum Entscheidenden: das Format sollte nicht deine Geschichte leiten, die du erzählen willst. Deine Geschichte sollte das Format leiten. Auch wenn Animationen cool und trendy sind bedeutet es nicht, dass sie sich für deinen Zweck eignen. Deswegen raten wir, einen Plan aufzubauen (Du weißt ja, wie’s läuft: Ziele, kurze Zusammenfassung, Metriken, usw.), eine Video-Checkliste zu erstellen um dann zu sehen, welches Format die meisten Ticks erhält.

 


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