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Liebe B2B Unternehmen: Hier sind 8 Gründe um euch zum Bloggen zu bringen

Nach dem Lesen dieses Posts wirst du aufspringen und zu deinem Design- und IT Team sprinten um herauszufinden was nötig ist, um einen Blog zu starten. (Hoffentlich.)

 

Ich weiß, bloggen ist ein zerkautes Thema. Doch wenn alle wissen, dass bloggen wichtig ist, warum machen es dann nur so wenige Unternehmen? Es ist schon so eine Sache. Ich habe 2 Jahre gebraucht, um diesen Schritt zu wagen. Letzte Woche war’s dann soweit. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ziemlich viel Überwindung kostet, den digitalen Füller aus der Tasche zu holen und loszulegen. Sätze wie „Ich habe keine Zeit.”, „Wir sind nur zu dritt im Team.”, „Das wird niemals klappen.” oder „Bis die Idee durch ist, kann es Jahre dauern.” ziehen aber nicht mehr. Denn all die sind wirklich schlechte Ausreden.

Viele B2B Unternehmen wollen’s einfach nicht wahr haben, doch es wird höchste Zeit die Augen zu öffnen, bevor es zu spät ist: Bloggen ist nicht mehr ein “nice to have”, sondern ein fester Bestandteil jeder Content Marketing Strategie (einer guten zumindest) – und das gilt auch für B2B. Die gute Nachricht: In B2B hat man noch Zeit sich mit einem Blog von der Masse abzusetzen, doch das Eis wird immer dünner…

Und auch ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass die Vorteile des Bloggens die Nachteile definitiv überwiegen.

Welche Vorteile? Na, die hier:

  1. Thought Leadership. Der No-brainer. Wissen, Hilfsbereitschaft und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein machen attraktiv. Und Attraktivität zieht an. Positioniere also dein Unternehmen als Experten, der da ist, um zu helfen. Teile all dein Wissen und nutze deine Expertise um deinen (potentiellen) Kunden bei ihrer Problemlösung zu helfen. Sie werden dir dankbar sein. Und deine Partner dich für deine Offenheit respektieren.
  2. Flexibilität. Bloggen ist die schnellste, billigste und reaktionsfähigste Art von Content. Ein Blog sollte die Basis deines Content Marketing Programms bilden. Nutze es als Plattform um auf aktuelle Themen einzugehen (Wahlen in den Staaten), deine anderen Inhalte zu promoten (B2B Manifesto) oder deine Sichtweise zu Themen zu äußern (Ja, bloggen ist die halbe Digital-Marketing-Miete). Du musst ja nicht jeden Tag bloggen, ein- bis zweimal die Woche reichen völlig.
  3. Kontrolle über dein Marketing. Du kontrollierst, was du wann wie sagen möchtest und kannst zu den Dingen linken, die dir wichtig sind. Und keine Angst vor negativem Feedback. Denn nicht jeder kann dein Fan sein, und wer weiß, vielleicht entfacht sich die eine oder andere interessante Diskussion.
  4. SEO Juice. Der schönste Nebeneffekt. Alle Suchmaschinen lieben frische und relevante Inhalte. Wenn du deine Webseite nicht regelmäßig updatest, wird Google denken, dass du News von gestern bist und dich dann auf Seite 10 setzen. Versuche also die Suchwörter, die du optimieren willst, geschickt in deine Posts mit einzubringen. (Ja, so wie Content Marketing.)
  5. Der billigste Testmarkt, den es gibt. Ikea ging in die Schweiz. Du gehst online. Ein Blog ist eine fabulöse Plattform um Reaktionen zu testen. Wie reagieren deine (potentiellen) Kunden auf deine neue Positionierung? Dein neues Produkt? Ist XYZ wirklich ein Problem, das es zu lösen gibt? Finde es heraus.
  6. Differenzierung. Deine Chance, mit Originalität bei den Social Media Unterhaltungen positiv aufzufallen, die Aufmerksamkeit auf dich zu ziehen, zu punkten, geshared und geliked zu werden – und dich somit von deiner Konkurrenz abzusetzen.
  7. Beziehungen auf- und ausbauen. Denn Monologe halten macht ja keinen Spaß.
     
    A. Mit führenden Meinungsträgern. Jeder will bei einer guten Unterhaltung mitmischen. Also, erschaffe einen Raum, in dem diese sich entfalten können. Vergiss nicht die Leute in deinen Posts zu erwähnen, mit denen du in Kontakt treten möchtest. (@Thomas Knuewer, hallo?)
     
    B. Mit deinen Kunden. Ein regelmäßiger Blog kann bei deinen Kunden eine Art Erreichbarkeit signalisieren. Sie werden sehen, dass du dich nicht hinter den Servicehotlines oder e-Mailformularen versteckst, sondern proaktiv die Unterhaltung mit ihnen suchst. Sehr greifbar.
  8. Daten. Daten. Daten. Das Wilkommenstor der Leadgenerierung. Statt anderen Blogs die Möglichkeit zum Datensammeln zu überlassen, nimm die Zügel selbst in die Hand und cross-promote von deinem Blog zu deinem Newsletter, zum Beispiel. (Unser ist hier.)

Du denkst bestimmt „Ja, ja, ja. Das macht alles Sinn, aber ein Blog ist leichter gesagt als getan.” Doch ganz ehrlich, es ist wirklich leichter getan, als du denkst.

Der Knackpunkt ist das Loslegen. Mach dich locker, sieh’s als Experiment und hab ein wenig Spaß dabei. Kritzele Themen auf ein Blatt Papier, wenn sie dir übern Weg laufen. Lese andere Blogs und Social Media Unterhaltungen, um neue Ideen zu gewinnen. Die Quellen der Inspiration sind unerschöpflich, man muss sie nur finden.

Und stress dich nicht. Von dir erwartet keiner, dass du über die nächste Nobelpreis-gewinnende Theorie schreibst. Nicht jeder Post muss oberschlau sein. Hab eine Mischung aus “leichten” aus der Luft gegriffenen Beiträgen und Tech-Daten-gesteuernden Analysen. Und lass dir von anderen helfen. Lade zum Schreiben ein. Guck, was du schon auf dem Regal stehen hast und wiederverwerten könntest. Oder schreibe mit jemanden, den du schätzt, zusammen einen Artikel. Es wird Spaß machen und du wirst eine Menge über deinen Markt, deine Kunden und dein Unternehmen lernen.

Ja. Aller Anfang ist schwer. Doch es gibt kein zurück. Dein Ziel ist im Namen deines Unternehmens eine Reputation aufzubauen, die für Originalität und Relevanz steht.

Auf geht’s. Laufe zu deinem Design- und IT-Team und bestelle schöne Grüße!

 


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